Wertstoffhof am 3. Oktober geschlossen

Wertstoffhof am 3. Oktober geschlossen

Der Wertstoffhof der Gemeinde Nordendorf ist aufgrund des Feiertags am Samstag, den 3. Oktober geschlossen. Bitte geben Sie Ihre Wertstoffe am Samstag, den 26. September oder am Samstag, den 10. Oktober ab. Für Altglas und Dosen stehen auch die Container am Bauhof zur Verfügung.

Jahrgangstreffen-1944

Jahrgang 1944 trifft sich auf Einladung der Gemeinde.


Die Gemeinde Nordendorf lädt einmal im Jahr alle Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen Nachmittag in die Gaststätte Miller ein, die im selben Jahr ihren 75. Geburtstag feiern. Diesmal war es der Jahrgang 1944. Das Foto zeigt von links, 1. Reihe: Anne Klöck, Hildegard Reichl, Margarethe Schwengler, Ottilie Thomer und Dagmar Weiß, 2. Reihe: Finni Bissinger, Rosa Hartl, Kreszenz Meindl, Adelheid Hindermayr, Edeltraud Anacker, Georg Krenner und 1. Bürgermeister Elmar Schöniger, 3.Reihe: Horst Dootz, Joachim Weiß, Liselotte Schmidt, Peter Kastner, Dr. Kurt Herzog, Werner Kehl, Ingrid Wolschendorf  und 2. Bürgermeister Manfred Dinger.

Archäologie-Funde-Augsburger Straße-2019

Nordendorf:

Zu den Gefäßfunden aus der aktuellen Grabung.
Bedeutsam sind die beiden im Bereich der Gräber angetroffenen Bronzegefäße (Foto nach der Bergung). Beim so genannten koptischen Geschirr, schwere, gegossene Kannen, Schalen, Pfannen, Becken, etc. handelt es sich wohl um echte Importe aus dem Mittelmeerbereich. Die Werkstätten werden in Ägypten vermutet (daraus leitet sich auch die Bezeichnung „koptisch“) ab, sie können aber auch aus Kleinasien oder anderen Mittelmeerländern stammen.

Das Geschirr sowie das in der Nähe liegende Pferdeskelett lässt auf eine (ehemals) sehr reiche Ausstattung herausgehobener Personen schließen. Insgesamt sind nur wenige solche Stücke bis heute erhalten. Vor allem die (zeitgenössische) Beraubung der Gräber und Wiederverwertung der Stücke (Rohstoff) spielen dabei eine Rolle.

Aus der näheren Umgebung gibt es sog. koptisches Geschirr aus Oberbaar, Augsburg-Kriegshaber, Langweid a. Lech und Sand (alles sog. Altfunde aus dem 19. oder frühen 20. Jhd.) sowie aus Wehringen und Rain am Lech. Aus Nordendorf ist bereits ein Stück aus der Altgrabung bekannt. In der Regel gelten Gräber mit solchen Gefäßbeigaben als Zeichen überdurchschnittlicher Grabausstattung.

Ein sehr gutes Vergleichsstück des Nordendorfer Geschirrensembles stammt aus dem alamannischen Gräberfeld von Giengen an der Brenz (Kr. Heidenheim).