Am 3. Juli 2025 kam es in Blankenburg zu einem größeren Wasserrohrbruch. Die Technikmannschaft des Wasserzweckverbands Schmuttergruppe stellte vor Ort einen glatten Rundriss an der Zubringerleitung zum Wasserturm fest. Durch den Schaden an der rund 200 Millimeter starken Leitung traten schätzungsweise 500 Kubikmeter Trinkwasser aus.

Dank des schnellen Eingreifens konnte der betroffene Leitungsabschnitt umgehend mittels Absperrschiebern abgeschottet werden. Die Versorgungssicherheit war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Über Notverbünde mit Meitingen und Mertingen sowie eine Parallelversorgung blieb die Trinkwasserversorgung vollständig gewährleistet.

Die Reparaturarbeiten fanden am 7. und 8. Juli statt. Die durch das Gesundheitsamt angeordnete Untersuchung der Wasserqualität verlief ohne Befund, sodass die Leitung inzwischen wieder uneingeschränkt in Betrieb ist.

Dieses Ereignis veranlasste die Verbandsversammlung des Wasserzweckverbands Schmuttergruppe zu raschem Handeln. Zusätzlich zu den bereits geplanten Sanierungen der Hauptleitung von der Tulpenstraße in Nordendorf bis zum westlichen Schmutterufer (wir berichteten im September 2024) wird nun auch der Leitungsabschnitt vom Schmutterufer bis zum Wasserturm in den Blick genommen.

Der derzeit favorisierte Lösungsansatz sieht den Neubau der zwei Leitungen auf alternativer Trasse vor (ca. 1,2 km) – vorzugsweise über öffentliche Flächen und unter Vermeidung umfangreicher privater Grundstücksnutzungen. Die zwei bestehenden Hauptleitungen mit Durchmessern von 200 mm und 250 mm sollen durch moderne und langlebige Guss- oder PE-Rohre ersetzt werden.

Mit den Planungen wurde das Ingenieurbüro Kienlein beauftragt. Im Herbst wird eine Entwurfsplanung mit begleitender Kostenberechnung erwartet. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit dauerhaft zu gewährleisten und das Netz widerstandsfähiger gegenüber künftigen Belastungen zu machen.