Der Wasser-Zweckverband hat im November getagt.
Es ging um Trinkwasser in den Gemeinden.

Für das Jahr 2026 rechnet der Verband mit einer Fördermenge von
530.000 Kubikmetern Wasser.

Im Versorgungsgebiet werden gerade „Totleitungen“ zurückgebaut.
Totleitungen sind alte Leitungen, in denen kein Wasser mehr fließt.
Sie können ein Risiko für die Wasserqualität sein.

Es gibt zwei wichtige Projekte.
Sie betreffen die Haupt-Wasserleitung
zwischen dem Brunnen und dem Wasser-Turm.

In den letzten zwei Jahren gab es dort mehrere Rohrbrüche.
Darum muss die Leitung saniert oder erneuert werden.

Projekt 1: Sanierung der bestehenden Leitung und Erneuerung unter der Schmutter

Die Hauptleitung zwischen der Nelkenstraße und der Schmutter wird saniert.
Das passiert mit einer sogenannten Inliner-Sanierung.
Dabei wird die Leitung von innen erneuert.

In der Lilienstraße gab es zuletzt einen großen Rohrbruch.

Außerdem muss die Unterführung unter der Schmutter erneuert werden.
Diese Unterführung heißt Düker.

Die Kosten liegen bei rund 725.000 Euro.
Die Ausschreibung läuft.
Die Vergabe erfolgt bald.

Projekt 2: Neue Leitung zum Wasser-Turm

Es soll eine neue Leitungs-Strecke gebaut werden.
Sie geht vom Schmutterbereich hinauf zum Wasser-Turm.

Auch dort gab es in den letzten zwei Jahren zwei große Rohrbrüche.

Die Kosten werden auf rund 2,15 Millionen Euro geschätzt.
Die Planung geht nach der Genehmigung weiter.

Wasser-Preis

Der Wasserpreis beträgt aktuell 1,88 Euro pro Kubikmeter.
Dazu kommt eine Grundgebühr.

Die großen Investitionen können die Gebühren später beeinflussen.