Die Gemeinde Nordendorf warnt vor falschen Informationen.
Die Gemeinde Nordendorf hat ein Projekt.
Das Projekt heißt: Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept.
Die Abkürzung ist: ISEK.
Das Projekt soll der Gemeinde helfen.
Zum Beispiel:
• Der Bahnhof soll schöner werden.
• Die Hauptstraße soll ruhiger werden.
• Der Platz vor dem Schloss soll schöner werden.
• Das alte Rathaus soll besser werden.
Der Gemeinderat hat sich viele Gedanken gemacht.
Zum Beispiel in Besprechungen und Klausuren.
Der Gemeinderat hat große Ziele.
Ein Ziel ist: Das Ortsbild soll schöner werden.
Die Gemeinde hat gehört:
• Es gehen Menschen von Haus zu Haus.
• Diese Menschen sagen falsche Dinge über das Projekt.
Zum Beispiel:
• Sie sagen: Die Eigentümer und Eigentümerinnen müssen ihre Hausfassade umbauen.
• Sie sagen: Es gibt neue Einträge im Grundbuch.
• Sie sagen: Es kann Enteignung geben.
Das ist falsch!
• Die Gemeinde glaubt: Die falschen Infos wurden mit Absicht verbreitet.
• Diese Menschen haben nicht mit der Gemeinde gesprochen.
• Sie haben sich auch keine Infos von den Experten geholt.
Das ist richtig:
• Es gibt keine neuen Vorschriften, Kosten, Verbote oder Zwänge.
• Das gilt für Grundstücke im Sanierungsgebiet.
• Das Sanierungsgebiet ist mit blauer Linie auf dem Plan eingezeichnet.
• Sanierungen und Umbauten sind wie früher erlaubt.
• Die Gesetze der Bayerischen Bauordnung und die Baupläne gelten weiterhin.
Es gibt Vorteile für Eigentümer und Eigentümerinnen.
• Wenn sie ihre Häuser schön machen, können sie Steuern sparen.
• Sie können 100 Prozent der Kosten über 11 Jahre abschreiben.
Wichtig:
• Es gibt keine Einträge ins Grundbuch.
• Niemand wird enteignet.
Es gibt einen besonderen Bereich an der Hauptstraße.
Dort braucht man zusätzlich zur normalen Genehmigung
eine besondere Genehmigung der Gemeinde.
Das gilt bei Umbauten oder Neubauten.
Wenn Sie Fragen haben:
• Kommen Sie zur Gemeinde.
• Fragen Sie nach.
• Glauben Sie nicht alles, was erzählt wird.
Die Ziele vom ISEK
Ortsbild, Dorfmitte, Versorgung
• Die Dorfmitte soll schöner werden.
• Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen.
• Es soll Plätze zum Treffen geben.
Erholung, Natur, Klima
• Die Grünflächen sollen bleiben.
• Die Erholung in der Natur soll möglich sein.
• Es soll mehr Lebensqualität geben – auch bei Hitze.
Verkehr, Wege, Verbindungen
• Die Gemeinde will sicheren Verkehr.
• Zum Beispiel: für Fußgänger, Radfahrer und alte Menschen.
• Alles soll gut erreichbar sein.
