Das Abwasser aus Nordendorf und Blankenburg
wird in der Kläranlage in Allmannshofen gereinigt.
Die Kläranlage ist alt.
Sie wurde im Jahr 1981 gebaut.
Jetzt ist sie technisch überholt.
Viele Teile sind kaputt oder zu alt.
Außerdem gelten bald neue Gesetze.
Diese Gesetze sind strenger als früher.
Darum muss die Kläranlage erneuert werden.
Es gibt keine andere Lösung.
Warum ist die Sanierung nötig?
Es gibt mehrere Gründe:
• Die Genehmigung läuft Ende 2026 aus.
• Die Anlage schafft die neuen Grenzwerte nicht mehr.
• Die Technik ist stark abgenutzt.
• Es gibt zu wenig Reserve bei Störungen.
• Ab dem Jahr 2032 darf Klärschlamm nicht mehr auf Felder gebracht werden.
Ohne Umbau darf die Kläranlage bald nicht mehr betrieben werden.
Was wird gebaut?
Es wird eine neue Kläranlage mit moderner Technik gebaut.
Die neue Anlage:
• reinigt das Abwasser besser,
• spart Energie,
• ist sicherer bei Störungen,
• ist für die Zukunft ausgelegt.
Die Anlage ist dann groß genug
für etwa 9.500 Einwohner.
Wie lange dauert das?
Geplanter Ablauf:
• Anfang 2026: Genehmigungen
• Herbst 2026: Baubeginn
• Anfang 2029: Fertigstellung
Was kostet das?
Die gesamte Maßnahme kostet
rund 12,3 Millionen Euro.
Nordendorf trägt davon etwa
4,8 Millionen Euro.
Dieses Geld darf nicht aus dem normalen Gemeinde-Haushalt bezahlt werden.
Das schreibt das Gesetz vor.
Wie wird das bezahlt?
Das Geld wird bezahlt durch:
1. Beiträge
Das sind einmalige Zahlungen.
Sie richten sich nach der Geschossfläche eines Hauses.
Also nach der Größe aller nutzbaren Stockwerke.
Für Nordendorf gilt:
• 9,82 Euro pro Quadratmeter Geschossfläche
• Zahlung in drei Raten über mehrere Jahre
2. Gebühren
Das sind laufende Kosten.
Die Abwassergebühr steigt um:
• 32 Cent pro Kubikmeter Abwasser
Diese Gebühr gilt über viele Jahre.
Warum zählt die Hausgröße und nicht die Personenzahl?
Das Gesetz schreibt vor:
Beiträge müssen nach der baulichen Nutzung berechnet werden.
Die Zahl der Menschen im Haus:
• ändert sich oft,
• ist rechtlich nicht sicher,
• darf nicht verwendet werden.
Die Hausgröße ist:
• objektiv,
• dauerhaft,
• rechtssicher.
Was ist ein Aufmaßblatt?
Ein Aufmaßblatt zeigt:
• wie groß Ihr Gebäude ist,
• welche Flächen zählen.
Die Aufmaßblätter wurden 2016/2017 erstellt.
Viele Menschen haben ihr Blatt nicht mehr.
👉 Die Gemeinde schickt alle Aufmaßblätter im Jahr 2026 neu zu.
👉 Wer es früher braucht, kann sich an das Bauamt wenden.
Können die Kosten noch steigen?
Große Bauprojekte können teurer werden.
Das Risiko ist bekannt.
Die Planung ist sehr genau.
Die Vergabe erfolgt nach EU-Recht
an das wirtschaftlichste Angebot.
Die Kosten werden laufend kontrolliert.
Unterstützung bei Problemen
Niemand soll überfordert werden.
• Die Beiträge werden in Raten bezahlt.
• In besonderen Fällen gibt es Beratung.
• Die Gemeinde hilft bei Fragen weiter.
Wichtig zum Schluss
Die Sanierung ist:
• notwendig
• gesetzlich vorgeschrieben
• nicht vermeidbar
Die Gemeinde informiert offen und transparent.
Alle Infos kommen aus verlässlicher Quelle.
Aktuelle Themen (leichte Sprache)
Beim Patroziniumsfest der Pfarrei Christkönig gab es Veränderungen.
Neu als Ministranten dabei sind:
- Magdalena Fischer
- Leopold Kaiser
- Lisa Reiner
Aus dem aktiven Dienst scheiden aus:
- Lena Bee
- Elias Gollinger
- Jonas Gollinger
- Ferdinand Grundgeir
Der weihnachtliche Handwerkermarkt der Ugandahilfe Nordendorf war ein Erfolg.
Vielen Dank an alle:
- Organisatorinnen und Organisatoren
- Künstlerinnen und Künstler
- Helferinnen und Helfer
- Standbetreiberinnen und Standbetreiber
Am 28. November 2025 war das Königsschießen im Schützenheim.
Die neuen Schützenkönige 2025/2026 sind:
- Luftgewehr: Maximilian Rasig
- Luftpistole: Eckhard Walter
- Jungschützenkönigin: Emma Christi
- Schaller-Pokal: Robert Niederleitner
- Christi-Pokal: Stephan Hindermayr
Die Gemeinde gratuliert allen Schützinnen und Schützen.
Vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr.
Sie hat den Christbaum gefällt, aufgestellt und geschmückt.
Vielen Dank auch an den Spender,
der den Baum zur Verfügung gestellt hat.
Am 24. November gab es eine Bürgerversammlung zur Verbandskläranlage.
Es waren 230 Gäste da.
Vielen Dank für das große Interesse.
Das Projekt ist groß.
Es kostet Geld.
Aber es ist notwendig.
In der Bürgerinfo im Januar bereiten wir die wichtigsten Informationen auf.
Im Dezember wird auch die Webseite aktualisiert.
Dort finden Sie dann Informationen und Antworten auf Fragen.
Es gibt derzeit viele falsche Informationen.
Uns ist wichtig:
Sie bekommen Informationen aus erster Hand und aus seriöser Quelle.
er Gemeinderat hat am 26. November organisatorische Entscheidungen getroffen.
Wahlleiter ist Tobias Hauser.
Stellvertretung ist Renate Grundgeir.
Zusammen mit
vier Mitgliedern und vier Stellvertretungen
bilden sie den Wahlausschuss.
Der Wahlausschuss ist zuständig für:
- offizielle Bekanntmachungen zur Wahl
- Prüfung der eingereichten Wahlvorschläge
- Feststellung der Wahlergebnisse
Wichtig:
Der Wahlausschuss ist nicht das gleiche wie Wahlvorstände und Wahlhelfer.
Wahlvorstände und Wahlhelfer arbeiten in den Wahllokalen.
Sie sorgen für den Ablauf der Wahl.
Sie zählen auch die Stimmen aus.
Der Freistaat Bayern plant neue Regeln
für die Kosten bei staatlichen Hochwasserschutz-Maßnahmen.
Für die Gemeinde Nordendorf ist das eine Entlastung.
Bisher musste die Gemeinde 50 % der Kosten zahlen.
Künftig sind es nur noch 20 %.
Beispiel:
Das Projekt kostet 2 Millionen Euro.
Bisheriger Eigenanteil: 1 Million Euro
Neuer Eigenanteil: 400.000 Euro
Die Gemeinde spart damit rund 600.000 Euro.
Auch das Risiko bei höheren Baukosten wird kleiner.
Bisher mussten Gemeinden oft die Hälfte von Kostensteigerungen zahlen.
Künftig zahlt Nordendorf Mehrkosten nur noch
bis zur allgemeinen Preisentwicklung im Bau.
Alles darüber übernimmt der Staat.
Wie bisher kann die Gemeinde auch Grundstücke bereitstellen.
Das kann den Eigenanteil senken.
Wichtig:
Für laufende Projekte gilt eine Stichtagsregelung.
Leistungen ab 01. Januar 2026 können schon nach dem neuen System abgerechnet werden.
Der Schulverband hat in seiner letzten Sitzung vor allem über zwei Themen gesprochen:
- Haushalt 2026
- Offene Ganztagsschule (OGTS) und der neue Ganztagsanspruch
Der Haushalt 2026 wurde einstimmig beschlossen.
Die Umlage für die Gemeinden beträgt
2.227,00 Euro pro Schülerin oder Schüler.
Ab dem nächsten Schuljahr gilt der bundesweite Ganztagsanspruch.
Es fehlen aber noch wichtige Vorgaben.
Darum gibt es noch organisatorische Unsicherheiten.
Der Schulverband plant:
Auch der Freitag soll in die OGTS aufgenommen werden.
Eine Ferienbetreuung soll aufgebaut werden.
Das soll gemeinsam mit dem Schulverband Westendorf passieren.
Die Ferienbetreuung wird kostenpflichtig.
Ziel ist: Die Kosten sollen möglichst gedeckt werden.
Die Anmeldung soll verbindlich bei der Schuleinschreibung erfolgen.
Der Schulverband arbeitet weiter daran,
eine verlässliche Betreuung für Familien anzubieten.
Der Schulweg muss sicher sein.
In der Schäfflerstraße gibt es immer wieder gefährliche Situationen.
Zum Beispiel:
- Eltern wenden direkt vor der Schule.
- Autos parken auf dem Gehweg.
- Manche fahren zu schnell.
Lehrkräfte sprechen Eltern darauf an.
Manche Eltern reagieren uneinsichtig.
Das sind einzelne Fälle.
Aber das ist nicht in Ordnung.
Wir wissen: Morgens ist oft Stress.
Trotzdem gilt: Sicherheit ist wichtiger als Bequemlichkeit.
Wer direkt vor der Schule wendet
oder auf dem Gehweg hält,
bringt Kinder in Gefahr.
Auch das eigene Kind.
Die Gemeinde bittet alle Eltern um Rücksicht:
- Nutzen Sie auch Seitenstraßen, zum Beispiel die Kornfeldstraße.
- Wenden Sie nicht vor der Schule.
- Nutzen Sie den Parkplatz in der Rosenstraße. Auch wenn der Fußweg dann länger ist.
- Parken Sie nicht in der Feuerwehrzufahrt.
- Parken Sie nicht auf Behindertenparkplätzen.
- Wenn möglich: Lassen Sie Kinder gemeinsam zu Fuß gehen.
Nur wenn alle sich an diese Regeln halten, bleibt der Schulweg sicher.
Der Wasser-Zweckverband hat im November getagt.
Es ging um Trinkwasser in den Gemeinden.
Für das Jahr 2026 rechnet der Verband mit einer Fördermenge von
530.000 Kubikmetern Wasser.
Im Versorgungsgebiet werden gerade „Totleitungen“ zurückgebaut.
Totleitungen sind alte Leitungen, in denen kein Wasser mehr fließt.
Sie können ein Risiko für die Wasserqualität sein.
Es gibt zwei wichtige Projekte.
Sie betreffen die Haupt-Wasserleitung
zwischen dem Brunnen und dem Wasser-Turm.
In den letzten zwei Jahren gab es dort mehrere Rohrbrüche.
Darum muss die Leitung saniert oder erneuert werden.
Projekt 1: Sanierung der bestehenden Leitung und Erneuerung unter der Schmutter
Die Hauptleitung zwischen der Nelkenstraße und der Schmutter wird saniert.
Das passiert mit einer sogenannten Inliner-Sanierung.
Dabei wird die Leitung von innen erneuert.
In der Lilienstraße gab es zuletzt einen großen Rohrbruch.
Außerdem muss die Unterführung unter der Schmutter erneuert werden.
Diese Unterführung heißt Düker.
Die Kosten liegen bei rund 725.000 Euro.
Die Ausschreibung läuft.
Die Vergabe erfolgt bald.
Projekt 2: Neue Leitung zum Wasser-Turm
Es soll eine neue Leitungs-Strecke gebaut werden.
Sie geht vom Schmutterbereich hinauf zum Wasser-Turm.
Auch dort gab es in den letzten zwei Jahren zwei große Rohrbrüche.
Die Kosten werden auf rund 2,15 Millionen Euro geschätzt.
Die Planung geht nach der Genehmigung weiter.
Wasser-Preis
Der Wasserpreis beträgt aktuell 1,88 Euro pro Kubikmeter.
Dazu kommt eine Grundgebühr.
Die großen Investitionen können die Gebühren später beeinflussen.
Die Gemeinde Nordendorf hat Strom neu ausgeschrieben.
Das Ergebnis ist gut.
Vor drei Jahren war Strom sehr teuer.
Damals gab es eine Energie-Krise.
Bisher hat die Gemeinde etwa 42 Cent pro Kilowattstunde bezahlt.
(Dazu kommen zum Beispiel Steuern und Netzentgelte.)
Ab dem Jahr 2026 bezahlt die Gemeinde nur noch etwa 8 Cent pro Kilowattstunde.
Der neue Strom-Anbieter ist: Stadtwerke Augsburg.
Symbolfoto: Alexander Stein (Pixabay)
Die Polizei kommt regelmäßig mit ihrer Mobilen Wache
nach Nordendorf.
Ort: Parkplatz bei Edeka Debrassine
Zeit: jeweils 9:00 bis 11:00 Uhr
Termine:
• 13. November 2025
• 11. Dezember 2025
• 15. Januar 2026
• 12. Februar 2026
Änderungen sind möglich,
wenn Einsätze dazwischenkommen.
[Das Foto ist KI-generiert]
Am 31. Oktober gab es zwei Angebote für Kinder und Jugendliche.
Grusel-Wanderung
Stephanie Suchy-Hutterer und ihr Team
organisierten eine Schnitzeljagd.
Viele Kinder machten als Geister, Vampire oder Monster mit.
Es gab viele Süßigkeiten.
Halloweenparty
Im Sportheim feierten Jugendliche von 12 bis 17 Jahren.
Das Jugendteam der Gemeinde lud ein.
Es war ein sehr schöner Abend.
Die Gemeinde hat die Menschen des Jahrgangs 1950 eingeladen.
Die Personen wurden dieses Jahr 75 Jahre alt.
Es gab Kaffee und Kuchen
in der Gaststätte Miller.
Die Burenschützen haben sehr viel gearbeitet.
Rund 7.400 Stunden wurden ehrenamtlich geleistet.
Der Verein hat gebaut und saniert:
• eine neue Bogenhalle,
• erneuerte Schießstände,
• eine Photovoltaik-Anlage,
• eine Wärmepumpe,
• eine neue Beleuchtung,
• eine neue Belüftung.
Alles ist fast fertig.
Die Anlagen sollen bald geprüft und freigegeben werden.
Die Kosten für die Sanierungen lagen bei rund 680.000 Euro.
Unterstützt wurde der Verein von:
• der Gemeinde Nordendorf,
• dem Landratsamt Augsburg,
• und vielen mehr
Auch während der Bauzeit waren die Schützen sportlich erfolgreich.
Sie hatten gute Ergebnisse auf regionaler, bayerischer und deutscher Ebene.
Ab 2026 können Mitglieder und Interessierte
die neue Bogenhalle und die sanierten Schießstände nutzen.
- Praxis-Übergaben in Nordendorf
- Gehölz-Arbeiten rechtzeitig durchführen
- Garagen des Pflegevereins versetzt
- Theater-Verein spielt „Bixlmadam“
- Adventsfenster 2025
- VdK-Sammlung „Helft Wunden heilen“
- Selbsthilfe-Gruppe „Sternenkinder“
- Kürbis-Schnitzen
- Weihnachtsfahrt nach Innsbruck
- Grüngut- und Bauschutt-Annahme
- Senioren-Nachmittag
- Neue Beleuchtung für die Turnhalle
- Groß-Baustelle Schulkeller
- Feuerwehren füllen Sandsäcke
- Wertstoff-Container am Bauhof
- Betreuung am Buß- und Bettag
- Bahn-Projekt Augsburg–Donauwörth
- Stadtradeln 2025
- Ein besonderes Stickeralbum für die Feuerwehr
- Seniorennachmittage – Gemeinde und Kirche arbeiten zusammen
